Besuch auf dem WindEurope Annual Event in Madrid
Der Föderalminister für Energie, Mathieu Bihet, hat diese Woche anlässlich des WindEurope Annual Event, der großen europäischen Fachmesse für Windenergie, eine strategische Reise nach Madrid unternommen. Diese Mission stand ganz im Zeichen des Dialogs, der Zusammenarbeit und der Stärkung der europäischen Zielsetzungen im Bereich der Windenergie und war Teil eines intensiven Austauschs mit den Akteuren des belgischen Offshore-Sektors und ihren internationalen Partnern.
Der belgische Offshore-Sektor im Rampenlicht
Im Mittelpunkt dieser Reise stand die Vermarktung des belgischen Know-hows im Bereich der Offshore-Windenergie. Die Präsenz zahlreicher belgischer Unternehmen verdeutlichte die Vitalität und fachliche Kompetenz dieses für die Energiewende so wichtigen Sektors. Es war zudem auch eine hervorragende Gelegenheit, sich mit einer Vielzahl von Akteuren aus dem Offshore-Sektor auszutauschen, sowohl aus Belgien als aus dem Ausland, insbesondere vor dem Hintergrund der Anfang dieser Woche gestarteten öffentlichen Konsultation zur Wiederaufnahme der Ausschreibung für die Zone „Prinzessin Elisabeth 1“.
Ein konstruktiver bilateraler Dialog mit Spanien
Gleichzeitig traf sich Mathieu Bihet mit Joan Groizard, seinem spanischen Amtskollegen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Windenergie, die Bewältigung der Energiekrise, die Lehren aus dem Blackout in Spanien und die Herausforderungen im Bereich der Netzüberlastung, wobei der Schwerpunkt auf eine verstärkte Zusammenarbeit gelegt wurde. Angesichts der ähnlichen Herausforderungen, denen unsere Länder gegenüberstehen, und der zahlreichen Möglichkeiten, voneinander zu lernen, wollen wir engen Kontakt halten und einen regelmäßigen Austausch fördern.
Ein gezielter und zukunftsorientierter Besuch
Schließlich besuchte der Minister am Freitag Iberdrola, ein führendes Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Gespräche standen Investitionen in Netze und saubere Energien sowie konkrete Wege der Zusammenarbeit im Vordergrund, insbesondere in den Bereichen Offshore-Energie und grüner Wasserstoff, in denen Belgien eine Rolle als europäischer Knotenpunkt spielen kann.