Heizölsozialfonds und Gas- und Elektrizitätsfonds Erhöhte Bezuschussung, damit besonders benachteiligte Haushalte diesen Winter heizen können

Angesichts der steigenden Heizölpreise plant der Föderalminister für Energie Mathieu Bihet, den im Rahmen des Heizölsozialfonds gewährten Heizkostenzuschuss vorübergehend zu erhöhen. Für Lieferungen, die zwischen dem 1. Dezember 2026 und dem 28. Februar 2027 erfolgen, wird der Zuschuss erhöht, um die Kosten zu decken, die über 1,475 € pro Liter hinausgehen.


Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Kaufkraft besonders benachteiligter Haushalte besser zu schützen und ihnen dabei zu helfen, ihre Heizkosten im Winter 2026–2027 zu bewältigen.

„Heizen sollte niemals zum Luxus werden. Wenn die Heizölpreise stark ansteigen, sind es die besonders benachteiligten Haushalte, die die Folgen am härtesten zu spüren bekommen. Wir gewähren daher vorübergehend eine verstärkte Unterstützung, damit sie den Winter sorgenfreier überstehen und ihre Kaufkraft erhalten können“, erklärt Mathieu Bihet, Föderalminister für Energie.

 

Verstärkte Unterstützung, angepasst an den Preisanstieg

Der Betrag des derzeitigen Zuschusses richtet sich nach dem Heizölpreis und wird anhand von sieben Referenzstufen berechnet. Er beträgt heute maximal 20 Cent pro Liter, was 300 Euro für 1.500 Liter entspricht. Angesichts der explodierenden Preise reicht diese Unterstützung nicht mehr aus, um den Anstieg der Heizkosten auszugleichen.

Beispielsweise ergibt sich bei einem Preis von 1,62 Euro pro Liter für eine Lieferung von 1.500 Litern ein Rechnungsbetrag von 2.430 Euro. Der derzeitige Zuschuss in Höhe von 300 Euro deckt davon also nur einen begrenzten Teil ab.

Durch die geplante Erhöhung kann der Zuschuss schrittweise auf bis zu 50 Cent pro Liter angehoben werden, sobald der Heizölpreis 1,775 Euro pro Liter erreicht oder übersteigt. Die Höhe des Zuschusses richtet sich weiterhin nach dem Heizölpreis, entsprechend den in der Regelung vorgesehenen Stufen.

Im oben genannten Fall würde sich der maximale Zuschuss auf 487,5 Euro erhöhen, wodurch sich die Kosten für eine Tankfüllung von 1.500 Litern auf 1.942,5 Euro belaufen würden.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, wenn der Preisanstieg das Budget der Familien direkt belastet. Durch diese erhöhte Bezuschussung können wir den tatsächlichen Rechnungsbeträgen besser gerecht werden und diejenigen unterstützen, die dies am dringendsten benötigen“, betont Mathieu Bihet.

 

Gezielte Unterstützung für den Winter 2026–2027

Die Erhöhung gilt für Lieferungen, die zwischen dem 1. Dezember 2026 und einschließlich 28. Februar 2027 erfolgen.
Es ist ein Budget von 15 Millionen Euro vorgesehen, das zu gleichen Teilen auf den Heizölsozialfonds und Gas- und Elektrizitätsfonds aufgeteilt wird:

  • 7,5 Millionen Euro für den Heizölsozialfonds, der die Erhöhung der oben beschriebenen Heizkostenzuschuss finanziert;
  • 7,5 Millionen Euro für den Gas- und Elektrizitätsfonds.

Bei letzterem wird der Zuschuss über die öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) gewährt, gemäß den Zugangsbedingungen zum Heizölsozialfonds. Die betroffenen Haushalte werden gebeten, sich bei ihrem ÖSHZ zu erkundigen, ob sie anspruchsberechtigt sind und welche Schritte konkret zu unternehmen sind.